Verkehrsverein Schuld, Schuld Gemeinde, Römervilla Schuld Geschichte
Verkehrsverein Schuld
Verkehrsverein Schuld

Unsere Geschichte und Kultur ist dokumentiert mit den Kelten, dem rö-mischen Gutshof, der Pfarrkirche und der Schornkapelle.

 

 

Ladestation für Elektro-

fahrräder

Eine Ladestation für Elek-trofahrräder ist aufgebaut und in Betrieb genommen.

Somit können unsere  Rad-lergäste bei Ihrer Rast gleichzeitig Ihren Radakku aufladen.

Sie finden die Ladestation auf der Hauptstraße gegen-über dem Landgasthof „Zum Köbes“.

 

Fahrradservice

Dirk Hupperich Kfz-Werkstatt

Ahrstraße 3 a
53520 Schuld

 +49 (0) 2695 - 93 15 24

 

Aktuell:

 

 

Freilichtbühne Schuld

01. Juli bis 05. August 2017.

 

„Robin Hood"

 

Siehe hier.

 

 

Sierscheider Opernsommer

19.  und 20. August 2017

siehe hier:

siehe auch

 

 

Gründungsjubiläum

Am 12. November 2017 feiert der Verkehrsverein Schuld sein 95. Grün-dungsjubiläum.

 

 

Vortrag:

Gabriel Heeren

Im November 2017

 

„Archäologie ohne Spaten. Neue Forschungen zum römischen Gutshof bei Schuld".

 

 

Weihnachtsmarkt:

Samstag den 02. Dezember

und

Sonntag den 03. Dezember

 

 

Weihnachtsfeier:

VdK Schuld

am 10. Dezember 2017

 

 

Vorankündigung:

Die Steinreiche Eifel

Band 3 von Walter Müller

bald im Handel.

 

siehe hier:

 

 

Ehrungen:

Eheleute Inge und Hans Eschenbach aus Chicago/ USA 10 Jahre Gast im Hotel zur Linde.

Eheleute Corrie und Cees Hardenbol Ridderkerk /  Niederlanden 35 Jahre Gast im Hotel zur Linde.

Ehrung 05. Dezember 2015 durch den Verkehrsverein Schuld und Hotel zur Linde.

 

 

Hochwasser:

Am 21. Juli 2014 waren 210 Jahre verflossen, seit das Ahrtal samt einigen Nebentäler von einem äußerst folgenschweren Hochwasser heimgesucht wurde.

 

Nach Dr. Hans Frick

1893 - 1960

 

 

01.05.2014 bis 01.11.2014 366263

Professor Ernst Edmund Keil, Schriftsteller.

„Einladung nach Schuld".

Gedichte 1980-81.

 

Auszug aus:

Das rote Haus Erinnerungen an Schuld/Ahr

„Vielleicht war es diese Erinnerung, die ihn das Angebot eines Freundes, dieses burgähnliche Gehöft zu bewohnen, akzeptieren ließ. Oder der Innenhof, der mit seinen grauen Steinplatten und dem mit tausend rosa Blüten sprühenden Rhododendronstrauch in seiner Mitte an die mit Wasser, Blumen und Lichtstrahlen spielenden Patios Andalusiens erinnerte. Obwohl doch das zweiflüglige Hoftor aus Holz war und nicht aus Schmiedeeisen, an den Innenwänden keine bunten Keramikkacheln zu sehen waren, sondern rußschwarze Ofenplatten, in den Ecken keine Palmen, sondern Kanonenrohre auf Holzlafetten. Aber die kleinen, auf den Hof gehenden Fenster hatten Butzenscheiben, die Türen waren streifig bemalt wie Schilderhäuser.

...

Wochentags wagte er, allein, selten den Ausfall aus einer Burg, weil er erst gegen Abend von der Arbeit in der Hauptstadt aufs Land zurückkehrte, meist erst in der hereinbrechenden Dämmerung oder bei völliger Dunkelheit oder weil er sich an Dichterpult zurücksehnte, an dem er seine Verse schrieb, oder auch weil er furcht hatte, sich in dieser noch wenig zersiedelten Landschaft, in der man selten einem Menschen begegnete, zu verlieren. Zwar lief er sommers, wenn er einmal hinausging, mit offenen Sinnen und genoß den Blick auf den durch das Wiesental mal schneller, mal langsamer sich schlängelnden Fluß, auf die mit Laub- und Nadelwald dicht bewachsenen Hänge, über die hoch und weit die Wolken zogen, die Krähen heiser krächzten mit zerfransten Schwingen. Trabte winters über schneegefleckte Äcker, über die eisiger Wind blies, über verharschte Wiesen, die unter seinen Tritten knirschten, bis sie glucksend tauten unterm ersten Vogelruf. Schritt durch Nebelwände und an dem flammendgelben Feuern blühender Ginsterbüsche entlang in lichtüberflutete Höhen, Später unter schwarzen Julihimmeln, aus denen sintflutartige Regen stürzten, so daß die Ahr über die Ufer trat und Wiese und Feld überschwemmte. Unter Augusthimmeln, die Feuer regneten.  Das Gras brannte, die Grillen schrien, die Äpfel reiften, die roten Hagebutten und die wilden Pflaumen, die er am Wegrand aus dem Buschwerk pflückte. Bis die Hügel noch einmal erglühten in allen irdischen Farben vom hellsten Safrangelb bis zum dunkelsten Weinrot. Bevor messerscharf die Kälte furchtbare Ernte hielt unter der tanzenden Fröhlichkeit und alles niedermähte im brausenden Sturm mit der silbermondhellen Sichel des Todes. Aber auf jeden herbstlichen Sturm, das wußte er, folgte hier die weihnachtliche Stille. Auf jeden Tod, darauf durfte er hoffen, die österliche Auferstehung. Das war so sicher wie das Amen in der Kirche, deren Glocken nicht müde wurden, jahrein, jahraus die Dörfler zum Gebet zu versammeln. So schlössen sich Tod und Geburt zu einem Kreis, der, nicht anders als der Fluß, niemals aufhörte zu fließen. Nie und nimmer, solange sich die Erde drehte, Tag und Nacht wurde, Sonne und Mond schien, auf den Winter der Frühling folgte. Wer hier lebte, dachte er, müsse ewig leben."

 

Quelle: Kreis Ahrweiler..

 

 

 

 

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