Verkehrsverein Schuld, Schuld Gemeinde, Römervilla Schuld Geschichte
Verkehrsverein Schuld
Verkehrsverein Schuld

Unsere Geschichte und Kultur ist dokumentiert mit den Kelten, dem rö-mischen Gutshof, der Pfarrkirche und der Schornkapelle.

 

 

Ihr Immobilienmakler aus der Eifel.

                                                                                                            

 

 

Tourist Information:

Bäckerei Schlösser         seit 1909

Inh. Cornelia Schlösser

Stehcafé

Hauptstraße 22

53520 Schuld

Telefon 02695 – 836

 

Ladestation für Elektro-

fahrräder

Eine Ladestation für Elektrofahrräder finden Sie auf dem Festplatz an der  Hauptstraße. Somit können unsere Radler-

gäste bei Ihrer Rast gleichzeitig Ihren Radakku aufladen.

Fahrradservice

Dirk Hupperich Kfz-Werkstatt

Ahrstraße 3 a
53520 Schuld

02695 - 93 15 24

 

 

Veröffentlichung über Wand-malerei in der römischen Villa von Schuld:

Details siehe:

Quelle:

„Peintures et stucs d’époque romaine Études"

 

© Frau Prof. Dr. R. Thomas

 

Aktuell:

 

 

Der Förderverein Römischer Gutshof Schuld e.V. teilt mit:

das Nutzungskonzept wird erstellt und könnten 2020 mit den ersten Arbeiten beginnen.

 

 

Januar 2020

Landarzt Praxis in Schuld ge-

sichert.

 

 

29. Januar 2020 19:30 Uhr

Podiumsdiskussion im Pfarrheim Schuld

Thema:

LÄNDLICHER RAUM, EBENS-WERTER RAUM?

 

Dank gilt unseren Gästen und die große Beteiligung und die rege Diskussion.

 

 

Passionsspiele in Schuld

Pfarrkirche St. Gertrud

Aufführungstermine 2020:

 

siehe

 

 

Ahrfelsen in Flammen

Dorfgemeinschaftsfest Schuld

20. Juni 2020

 

 

Tour de Ahrtal 2020

Raderlebnistag zwischen Blankenheim und Altenahr

21. Juni 2020

siehe

 

 

Freilichtbühne Schuld

Jim Knopf und die

Wilde 13

 

Termine

 

 

Sierscheider Opernsommer

14. und 15. August 2021

 

 

Vorankündigung:

Die Steinreiche Eifel

Band 3 von Walter Müller

bald im Handel.

 

siehe hier:

 

 

Ehrungen:

Eheleute Inge und Hans Eschenbach aus Chicago/ USA 10 Jahre Gast im Hotel zur Linde.

Eheleute Corrie und Cees Hardenbol Ridderkerk /  Niederlanden 35 Jahre Gast im Hotel zur Linde.

Ehrung 05. Dezember 2015 durch den Verkehrsverein Schuld und Hotel zur Linde.

 

Geschäftsjubiläum 2019:

HotelSchäfer 90 Jahre und Landbäckerei Schlösser 110 Jahre.

 

 

Hochwasser:

Am 21. Juli 2014 waren 210 Jahre verflossen, seit das Ahrtal samt einigen Nebentäler von einem äußerst folgenschweren Hochwasser heimgesucht wurde.

 

Nach Dr. Hans Frick

1893 - 1960

 

 

Aufrufe:366 263

01.05.2014 bis 01.11.2014

Schriftsteller Tilman Röhrig.

„Die Könige von Köln"

Feierliche Premiere 03. September in Köln Wallraf-Richartz-Museum.

Lesung Tilman Röhrig am

27. Februar 2015 um 19:30 Uhr in der Komturei Adenau.

 

© Bild & Text: Tilman Röhrig.

 

Hinweis: Abbildung und Text sind keine Werbung, sie dienen nur dem Hinweis auf ortsansässige Künstler.

 

 

 

Widmung dem Verkehrsverein Schuld von Tilman Röhrig

 

 

 

                                         Sir Georg                 

 

          Vornehm rotgetigert    

        sitzt Sir Georg und liest

sein Tom-und-Jerry Heft,

die Fachzeitschrift für Kater.

 

            Bald fühlt er Langeweile,

gähnt und streckt die Beine.

"Ich geh was raus,

schnapp mir 'ne Maus."

Er zieht sich Turnschuh' an,

gar keine Frage.

Die Stiefel sind nur gut

für Regentage.

 

            Im Hof trifft er Eurydike,

ein fettes Huhn und wohl geplustert.

Weg sind alle Mausgelüste.

"Kommst Du mit rein?

Wir trinken Tee

ganz englisch fein

und essen Chips."

Eurydike ziert sich recht artig,

fragt sich:

"Weiß nicht? Soll ich? Ach, warum auch nicht?"

Sie pickt

noch einen Wurm

und nickt.

"Ich gehe mit."

 

              Sir Georg schlürft seinen Tee und ärgert sich.

Erst fraß das Huhn die Chips vom Tisch,

dann wollt es Popcorn, sogar Nüsse!

Voll Gier taucht jetzt Eurydike

den spitzen Mund tief in die Tasse,

wirft wild den Kopf zurück

bei jedem Schluck.

"Wenn ich sie hier schon mäste,

wie wär's, wenn ich sie fresse?"

           Sir Georg seufzt schwer.

Wenn sie doch kleiner wär,

nicht so viel Federn drum herum.

Wär ich ein Fuchs, ich brächt sie um.

Nein.

Ein

Huhn paßt nicht zu mir,

nicht mein Geschmack, nicht meine Tour.

"Es ist schon spät."

Eurydike blickt auf die Uhr.

"Ich hab noch Zeit."

"Verschwinde jetzt. Mach kein Theater.

Ich bin es leid."

Geplustert schreitet sie zur Tür,

dreht sich noch um. "Du blöder Kater."

Dann ist sie weg.

 

            Vornehm rotgetigert

           sitzt Sir Georg und liest

von Katz und Maus.

Er hat so viel zu tun

            und keine Zeit für solch ein Huhn.

© Verkehrsverein Schuld

 

 

 

Professor Ernst Edmund Keil, Schriftsteller.

„Einladung nach Schuld".

Bild oben: Prof. Ernst Edmund Keil

Bild unten: das rote Haus

 

Gedichte 1980-81.

Auszug aus:

Das rote Haus Erinnerungen an Schuld/Ahr

„Vielleicht war es diese Erinnerung, die ihn das Angebot eines Freundes, dieses burgähnliche Gehöft zu bewohnen, akzeptieren ließ. Oder der Innenhof, der mit seinen grauen Steinplatten und dem mit tausend rosa Blüten sprühenden Rhododendronstrauch in seiner Mitte an die mit Wasser, Blumen und Lichtstrahlen spielenden Patios Andalusiens erinnerte. Obwohl doch das zweiflüglige Hoftor aus Holz war und nicht aus Schmiedeeisen, an den Innenwänden keine bunten Keramikkacheln zu sehen waren, sondern rußschwarze Ofenplatten, in den Ecken keine Palmen, sondern Kanonenrohre auf Holzlafetten. Aber die kleinen, auf den Hof gehenden Fenster hatten Butzenscheiben, die Türen waren streifig bemalt wie Schilderhäuser.

...

Wochentags wagte er, allein, selten den Ausfall aus einer Burg, weil er erst gegen Abend von der Arbeit in der Hauptstadt aufs Land zurückkehrte, meist erst in der hereinbrechenden Dämmerung oder bei völliger Dunkelheit oder weil er sich an Dichterpult zurücksehnte, an dem er seine Verse schrieb, oder auch weil er furcht hatte, sich in dieser noch wenig zersiedelten Landschaft, in der man selten einem Menschen begegnete, zu verlieren. Zwar lief er sommers, wenn er einmal hinausging, mit offenen Sinnen und genoß den Blick auf den durch das Wiesental mal schneller, mal langsamer sich schlängelnden Fluß, auf die mit Laub- und Nadelwald dicht bewachsenen Hänge, über die hoch und weit die Wolken zogen, die Krähen heiser krächzten mit zerfransten Schwingen. Trabte winters über schneegefleckte Äcker, über die eisiger Wind blies, über verharschte Wiesen, die unter seinen Tritten knirschten, bis sie glucksend tauten unterm ersten Vogelruf. Schritt durch Nebelwände und an dem flammendgelben Feuern blühender Ginsterbüsche entlang in lichtüberflutete Höhen, Später unter schwarzen Julihimmeln, aus denen sintflutartige Regen stürzten, so daß die Ahr über die Ufer trat und Wiese und Feld überschwemmte. Unter Augusthimmeln, die Feuer regneten.  Das Gras brannte, die Grillen schrien, die Äpfel reiften, die roten Hagebutten und die wilden Pflaumen, die er am Wegrand aus dem Buschwerk pflückte. Bis die Hügel noch einmal erglühten in allen irdischen Farben vom hellsten Safrangelb bis zum dunkelsten Weinrot. Bevor messerscharf die Kälte furchtbare Ernte hielt unter der tanzenden Fröhlichkeit und alles niedermähte im brausenden Sturm mit der silbermondhellen Sichel des Todes. Aber auf jeden herbstlichen Sturm, das wußte er, folgte hier die weihnachtliche Stille. Auf jeden Tod, darauf durfte er hoffen, die österliche Auferstehung. Das war so sicher wie das Amen in der Kirche, deren Glocken nicht müde wurden, jahrein, jahraus die Dörfler zum Gebet zu versammeln. So schlössen sich Tod und Geburt zu einem Kreis, der, nicht anders als der Fluß, niemals aufhörte zu fließen. Nie und nimmer, solange sich die Erde drehte, Tag und Nacht wurde, Sonne und Mond schien, auf den Winter der Frühling folgte. Wer hier lebte, dachte er, müsse ewig leben."

 

Quelle: Kreis Ahrweiler..

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Gemeinde Schuld / Ahr